Depression
Viele Menschen in Deutschland leiden unter Depressionen. Es gibt unterschiedliche Formen der Erkrankung und kann von depressiven Verstimmungen die lediglich ein paar Tage dauern bis hin zu Phasenweisen depressiven Schwankungen oder dauerhafte tiefe Depressionen verlaufen.
Unter einer Depression versteht man psychische Niedergeschlagenheit. Diese Krankheit kann mithilfe von Medikamenten also Antidepressiva oder einer Psychotherapie behandelt werden. Bei einer Psychotherapie wird auf eine Behandlung durch Medikamente verzichtet.
Die Symptome der Depression sind für viele Menschen nicht leicht zu erkennen. Klassische Merkmale sind jedoch Unruhe, verminderte Antriebsfähigkeit, Schlafstörungen, Denkhemmungen und der Verlust intensive Gefühle wie Freude oder Trauer. Aber auch Angst, große Sorge um Familie und Freude, Zukunftsängste, Hypochondrie, Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Minderwertigkeitsgefühl, soziale Selbstisolation und Schuldgefühle können Symptome einer solchen Krankheit sein. Durch diese Symptome entstehen ein großes Müdigkeitsgefühl, Konzentrationsschwäche und die Denkhemmung. Das Zeitempfinden verschwindet und der betroffene Mensch kann nicht mehr aufhören zu grübeln.
Das negative Denken des betroffenen Menschen nimmt überhand und positive Situationen können nicht mehr als positiv bewertet werden. Somit entstehen große Reizbarkeit und Ängstlichkeit der betroffenen Person.
Menschen, die unter einer sehr schweren Depression leiden, können den täglichen Dingen wie Einkaufen, Haushaltsführung, Körperpflege oder dem Arbeitstag nicht mehr nachgehen. Auch das Interesse an sexuellen Aktivitäten wird vermindert oder erlischt vollständig.
Bei Schlafstörungen kann der 24-Stundenrhythmus nicht mehr eingehalten werden. Die betroffene Person wird morgens sehr früh wach, weil es ihr besonders schlecht geht. Erst gegen Nachmittag oder Abend fühlt sich der Betroffene besser und kann dann leichte Tätigkeiten verrichten. Jedoch wird gegen späten Abend die Sichtweise wieder sehr negativ und die extreme Müdigkeit und Antriebslosigkeit setzt wieder ein.
Die depressive Erkrankung verläuft bei Männern und Frauen unterschiedlich. Männer leiden unter akuten Schlafstörungen, hoher Reizbarkeit, Aufbrausen, Wut, Unzufriedenheit, erhöhter Risikobereitschaft, großem Alkohol und Zigarettenkonsum, Aggression und die Bereitschaft sich selbst zu töten.
Frauen hingegen ziehen sich sehr zurück, grübeln den gesamten Tag und sind mutlos.
Jedoch kann bei einer sehr schweren Depression die trotz Behandlung nicht in den Griff zu bekommen ist ein Suizid bei beiden Geschlechtern erfolgen.
Menschen, die erste Symptome bei sich bemerken oder von anderen Menschen wie dem Partner, Freunde und Familie darauf aufmerksam gemacht werden, sollten sich nicht scheuen ein Gespräch mit dem Hausarzt zu führen, der dann die richtigen Maßnahmen, wie Überweisung an einen Psychotherapeuten einleiten wird. Wer sich bei dieser Krankheit früh genug helfen lässt, hat sehr gute Chancen diese Krankheit bestens in den Griff zu bekommen.
